Aarhus in der Region Midtjylland

Århus (zu Deutsch veraltet: Arenhusen) an der Århusbucht liegt im Osten der Region Midtjylland und ist mit rund 300.000 Einwohnern (Stand: August 2008) die zweitgrößte Stadt Dänemarks. In der Region Århus leben insgesamt sogar 808.288 Einwohner. Die Stadt hat seit 1928 eine Universität, vielseitige Industrie und einen Seehafen im Kattegat, der jährlich tausende Besucher nach Dänemark lockt um ihre Ferien zu verbringen.

In Arhus gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu besichtigen, beispielsweise den Dom mit all seinen Attraktionen oder das Freilichtmuseum „Den Gamle By“, um nur einige wenige zu nennen. Naturfreunde finden hier einen spektakulären botanischen Garten, auch der riesige Universitätspark ist stets einen Besuch wert. Auch für die Bewohner der Stadt sind diese Parks gerade im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Architekturfreunde verschiedenste Bauwerke wie zum Beispiel das in 1941 von Arne Jacobsen gebaute Rathaus mit dem 60m hohen Glockenturm. Besonders außergewöhnlich ist das Dukketeater Svalegangen, welches das einzige professionelle Papiertheater in ganz Dänemark ist.

Nostalgischen Anklang finden die vielen traditionell gehaltenen Fachwerkbauten in Meilgade oder Skolegade. Weitere Sehenswürdigkeiten südlich der Innenstadt sind das Museum Moesgard oder auch das Schloss Marselisborg. Letzteres bietet im Sommer täglich eine außerordentliche Parade zur Wachablösung. Ist die Königsfamilie nicht anwesend, können Touristen das Schloss in Dänemark besuchen.

Der 216,1 Meter hohe Fernmeldeturm der Stadt ist für die Öffentlichkeit leider nicht zugänglich, trotzdem jedoch ein spannendes Ausflugsziel in Dänemark. Von hier aus werden verschiedene Radio- und Fernsehprogramme gesendet.

1960 wurde die Stadt Århus mit dem Europapreis für ihre hervorragenden Bemühungen um den europäischen Integrationsgedanken ausgezeichnet. Am 25. Juni 1998 wurde hier die Århus-Konvention unterzeichnet, die seit 2001 als UNECE-Übereinkommen der erste völkerrechtliche Vertrag ist, der jeder Person Rechte im Umweltschutz zuschreibt.