Dänische Namen

Dänemark war lange Zeit als Nachbarland von Deutschland nicht nur als Reiseziel ein Insidertipp. Mehr und mehr setzen sich in Deutschland skandinavische Gepflogenheiten durch, spätestens seit dem Erfolg des blaugelben Möbelhauses. So entscheiden sich auch deutsche Eltern zunehmend ihren Kindern dänische Vornamen zu geben. Angloamerikanische Vornamen sind out, Individualität und Originalität verleihen dänische Jungennamen wie etwa Magnus oder Lucas oder dänische weibliche Mädchennamen wie Mathilde oder Emma.

Obwohl Schweden mit seinen Möbelideen die Welt wie auch Deutschland in Scharen erobert, holt Dänemark auf. Nicht nur als Reiseziel lockt Dänemark mit tollen Stränden und ruhigen Orten, wo man Ferienhäuser beziehen kann. Immer mehr hält auch dänischer Lifestyle in Deutschland Einzug, so auch dänische Vornamen in deutschen Familien. Dabei handelt es sich bei den dänischen Vornamen für Jungen und Mädchen oft nicht explizit um dänischen Ursprungs, oft sind es auch in Dänemark Vornamen, die aus nordischen Ländern adaptiert werden.

Bei dänischen Vornamen für Jungen erfreuen sich besonders die Vornamen Magnus, Mathias und Lucas großer Beliebtheit. Aber auch dänische Jungennamen wie Frederik, Mikkel oder Rasmus sind keine zu extravaganten, dennoch interessante dänische Vornamen für Jungen. Längst Einzug haben skandinavische Namen wie Simon, Christian oder Tobias gehalten.

Dänische Mädchennamen bieten ebenso große Vielfalt, besonders beliebt sind Vornamen wie Mathilde, Ida oder Emma. Klassische dänische Vornamen für Mädchen sind etwa Freja, Cecilie und Amalie, die Ihrem Kind in Deutschland einen seltenen Vornamen bescheren. Die Deutschen adaptieren auch allgemeine nordische Vornamen wie etwa Karin, Ingrid oder Astrid. Wer sich traut seinem Kind einen exotischeren Vornamen aus Skandinavien zu geben, wählt für Mädchen Vornamen wie Svantje, Eltje, Talida, Svea oder gar Frauke oder Marja, die ebenfalls sehr weiblich sind. Für Jungen sind in Skandinavien nordische Namen wie Finn, Knud, Sievert, Roald oder gar Leif oder Flemming verbreitet, in Deutschland jedoch eine Seltenheit.