Umwelt in Dänemark

Wegen seiner Inseln und der zerklüfteten Buchten verfügt das flächenmäßig kleine Land über eine enorme Küstenlänge von 7314 km. Dänemarks einzige Landgrenze besteht im Süden zu Deutschland, des Weiteren wird das Land durch die Nordsee, das Skagerrak, das Kattegat und die Ostsee begrenzt. Dänemarks Landschaft ist wunderschön anzusehen und aufgrund der Umweltbedingungen und des rauen Wetters sehr unterschiedlich geprägt.

Romantik in Dänemark
Flora und Fauna bieten viel für den Dänemark Urlaub, hier gibt es für Naturfreunde viel zu entdecken. Etwa 12 Prozent Dänemarks sind von Bäumen bedeckt, doch alte Waldbestände sind eher selten. Dänemarks größtes zusammenhängendes Waldgebiet ist Rold Skov, ein 77 km² großer Forst, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist und in der Nationalpark Rebild Bakker eingerichtet wurde. In den Niederungen des westlichen Jütland sind vereinzelt Hochmoore erhalten geblieben. Daneben gibt es die für Mitteleuropa typische Vegetation der Dünen und Heiden. Das größte wild lebende Tier Dänemarks ist der Rothirsch, der über 200 kg schwer werden kann. Man trifft auch auf Reh, Damhirsche, Hasen, Eichhörnchen und Igel. An den Küsten von Nord- und Ostsee leben Seehunde. In Dänemark gibt es fast 400 Vogelarten, durch die lange Küstenlinie sind auch die Wasserbewohnenden Vogelarten mit Möwen, Seetauchern und Seeschwalben äußerst vielfältig vertreten. In den Meeren rund um Dänemark leben zahlreiche Meeresfische, vor allem Dorsche, Lachse, Heringe und Schollen bilden die Grundlage der Fischerei. Alles zusammen bilden Flora und Fauna einzigartige Sehenswürdigkeiten, auch das bekannte Dänemark Ferienhaus liegt oft in der Natur, so dass ein erholsamer Urlaub garantiert ist.

Wasser Statue
Das Klima Dänemarks ist immerzu sehr angenehm. Obwohl das Land an zwei Meeren, Nord- und Ostsee liegt, ist die jährliche Niederschlagsmenge mit 700 bis 800 mm im Westen moderat und im Osten mit 500 bis 600 mm für mitteleuropäische Verhältnisse sogar niedrig. Auch die Temperaturen sind das ganze Jahr und im ganzen Land relativ ausgeglichen: An der Nordsee werden im Juli durchschnittlich 16 °C gemessen, im Osten von Seeland steigen die Temperaturen auf durchschnittlich 18 °C. Im Winter macht sich der mildernde Einfluss des Golfstroms bzw. seines Ablegers, des Nordatlantikstroms, bemerkbar: So herrschen landesweit dann milde Temperaturen um den Gefrierpunkt.